Ausstellung im HDO München ab 12. Juni

Allein nach Bayern sind in den Jahren 1945 – 1948 zwei Millionen Deutsche gekommen, die ihre Heimat im Osten Europas verlassen mussten, darunter waren – schon wegen der geographischen Nähe – rund eine Million aus Böhmen und Mähren, den Sprachinseln Olmütz, Wischau, Brünn und Iglau und aus Prag.

Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München wird im Juni eine Ausstellung eröffnen, die sich mit den Folgen von Heimatverlust und Traumatisierung durch Gewalt und Hunger auseinandersetzt, welche Deutsche aus dem Osten und Südosten Europas vor 70 Jahren erfahren haben. Die Ausstellung wird zurzeit im HDO erarbeitet und trägt den vorläufigen Titel „Mitgenommen – verlorene Heimat in Dingen“.

Auch heute ist wieder eine große Anzahl von Menschen auf der Flucht aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Eritrea oder Somalia. Das Gedenkjahr 2015 erhält so auch für die Dokumentation im HDO eine beispielhafte Aktualität.HDO-Fassade 005

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Grenze ist da, wo man sie sieht

Am 04.12. wurde in Prag die offizielle Vertretung des Freistaats Bayern eröffnet. Lässt sich dies als eindeutiges Zeichen für eine besonders gute Lage der bayrisch-tschechischen Beziehungen deuten? Wie sieht es denn eigentlich mit der Zusammenarbeit direkt an der bayerisch-tschechischen Grenze aus? Am 26.11. besuchte der Prager Politikwissenschaftler Lukáš Novotný München, um bei der Veranstaltung „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen Bayern und Tschechien auf dem Prüfstand“ von der politischen, wirtschaftlichen und zwischenmenschlichen Dimension des Zusammenlebens im Grenzgebiet zu berichten.

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