Göttliches Design aus Tschechien

Auch dieses Jahr stellen tschechische Jungdesigner im Rahmen der Ausstellung „New G(o)ods!“wieder zahlreiche kreative Ideen aus den Bereichen Grafik-, Mode-, Produkt- und Industriedesign im Tschechischen Zentrum München vor.

Nach einer erfolgreichen Präsentation im österreichischen Graz traf die Wanderausstellung New G(o)oods 2013! am 30. September 2014 auch in München ein. Zur Eröffnung im Tschechischen Zentrum München sprach Dr. Corinna Rösner, die Landeskonservatorin der Neuen Sammlung – The International Design Museum Munich und somit ein wichtiger Gast für die Ausstellung. Doch damit nicht genug: Außer ihr kamen zur Vernissage Dr. Angelika Nollert, die Direktorin Der Neuen Sammlung, sowie der Generalkonsul der Tschechischen Republik in München, Milan Čoupek. Auch wenn es draußen regnete, die Atmosphäre im Ausstellungsraum war sonnig. Bei einem Glas guten Weines bestaunten die Gäste die ausgestellten Arbeiten und einfallsreichen Ideen tschechischer Designstudenten/innen.

Bei der Vernissage

Bei der Vernissage, © Josef Majrych

New G(o)ods! ist als Wanderausstellung konzipiert und wird jedes Jahr in den Tschechischen Zentren auf der ganzen Welt gezeigt. Ausgestellt werden Arbeiten von Studenten/innen der Hoch-, Mittel- und Fachhochschulen, die eine mehrstufige Bewertung im Wettbewerb um den Nationalen Preis für studentisches Design erfolgreich durchlaufen haben. Die Ausstellung wurde schon in New York, Wien, München, Graz, Budapest, Bratislava, Bukarest, Sofia, Den Haag und Moskau präsentiert. Weiterlesen

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Über Google zur Kunst

Vernissage Hubálek

Bei der Vernissage von „Confidential Reports“

Die Ausstellung „Confidential Reports“ zeigt eine neue Reihe von figuralen Gemälden des tschechischen Malers Jabuk Hubálek.

Wer glaubt, etwas Fotografisches in den Gemälden Jakub Hubáleks zu erkennen, ist sicherlich auf der richtigen Spur. Denn viele seiner Werke sind auf Grundlage von Bildern entstanden, über die der junge Künstler im Internet gestolpert ist: „Ich benutze Google häufig als Inspirationsquelle, da kann man sich das aussuchen, was einem passt“, sagt er dazu.

Seine in schwarz-weiß gehaltenen Gemälde, die zurzeit in der Münchner Projektgalerie MUNIKAT zu sehen sind, haben aber durchaus ein Eigenleben entwickelt und sind weit entfernt von den ursprünglichen Motiven. Oft sieht es so aus, als hätte jemand das Bild mit seinen Fingern berührt, bevor es trocken war, oder versucht, die Gesichter mit einem Radiergummi zu löschen. Schärfe trifft plötzlich auf wirre, verschwommene Umrisse; das Vertraute wird verfremdet.

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